Berufswahlpass
Der Berufswahlpass unterstützt junge Menschen,
sich bei der Wahl eines Berufes zu orientieren und begleitet diesen Prozess.
- Der Berufswahlpass hilft Schülerinnen und Schülern bei der beruflichen Orientierung.
- Der Berufswahlpass ermöglicht es Eltern, Lehrkräften, der Berufsberatung und Betrieben die Jugendlichen auf ihrem Berufsfindungsweg zu unterstützen.
- Der Berufswahlpass stellt die Angebote zur Berufsorientierung vor.
- Der Berufswahlpass hilft, das persönliche Stärkenprofil zu ermitteln.
- Der Berufswahlpass ist geeignet, den Weg zur Berufswahl zu dokumentieren.
- Der Berufswahlpass fasst alle notwendigen Unterlagen zusammen, die für eine überlegte Berufswahl sinnvoll sind.
- Der Berufswahlpass hilft bei der Lebensplanung.

weitere Informationen erhältlich unter
www.berufswahlpass.de
Der Berufswahlpass, der von den Schülerinnen und Schülern selbst geführt und mit Einträgen und Dokumenten versehen wird,
ist ein bewährtes Instrument zur beruflichen Orientierung im Rahmen des schulischen Berufsorientierungsprozesses.
Der Berufswahlpass wird im Unterricht aller Schulformen ab der Sekundarstufe I (z. T. schon ab der 7. Klasse) eingesetzt und
kann die Jugendlichen ein Leben lang begleiten.
Diese Arbeits- und Dokumentationsmappe hält Antworten und Hilfen zu möglichen Fragen parat. Wichtig ist,
dass es bei der Arbeit mit dem Berufswahlpass zu Gesprächen zwischen Schülerinnen und Schülern und ihren Eltern,
Lehrkräften, Beraterinnen und Beratern über Berufswünsche, Ausbildungswege, Berufsalltag usw. kommt.
Es ist ein Anliegen der Autorinnen und Autoren, dass es zu einem intensiven Austausch auch über die Inhalte des Berufswahlpasses kommt.
1. In der Einführung wird ein Überblick über Elemente einer zielgerichteten Berufsorientierung gegeben,
d. h. es werden sieben Schritte zur Findung eines Berufes oder einer Studienrichtung aufgezeigt.
Gleich hier im Anfang können Eltern ihr schriftliches Einverständnis
(An der Schule am Aasee möglichst bis Ende der 8. Jahrgangsstufe) zur Verwendung der im BWP enthaltenen Daten,
z. B. für die Berufsberatung geben und sind so wiederum mit in den Berufsorientierungsprozess mit eingebunden.
2. In Teil 1 „Angebote zur Berufsorientierung“ z. B. unter der Fragestellung „Wer macht was bei der Berufsorientierung?“
sind neben der Schülerin bzw. dem Schüler selbst, die Schule, die Berufsberatung, die Betriebe,
die Eltern und deren Aufgaben als wichtige Partner im gesamten Orientierungsprozess mit aufgeführt.
(An der Schule am Aasee möglichst bis Ende der 8. Jahrgangsstufe)
3. In Teil 2 „Weg zur Berufswahl“ geht es um die Klärung von schulischen und außerschulischen Interessen,
Selbst - und Fremdeinschätzungen zur Ermittlung von Kompetenzen. Zur persönlichen Lernplanung findet
die Schülerin bzw. der Schüler eine Checkliste, in der es zu so wichtigen Fragestellungen kommt wie
u. a.: „Passen deine Stärken zu den beruflichen Anforderungen?“ Hier werden die Jugendlichen nicht damit allein gelassen,
sondern das Ergebnis der Lernplanung führt zu einem Beratungsgespräch was protokolliert wird.
Außerdem findet sich hier eine Anregung zur Planung von Übergangsschritten für die Zeit
nach der Allgemeinbildenden Schule in eine betriebliche Ausbildung, bzw. in eine weiterführende Schule.
(An der Schule am Aasee sollen die Selbst- und Fremdeinschätzungen zur Ermittlung von Kompetenzen möglichst in
der 7./8. und 9. Jahrgangsstufe wiederholt erfolgen. In der 9. Jahrgangsstufe soll diese Ermittlung der Kompetenzen
mithilfe von „Check deine Talente“ auf der Internetseite
www.planet-beruf.de der Agentur für Arbeit
im AW-Unterricht aufgezeigt werden. Die intensive Durchführung muss und soll jedoch als Hausaufgabe erfolgen.)
4. In Teil 3 "Dokumentation" findet sich die eigentliche Berufswahlpass-Seite, auf der alle Informationen für einen Start
in den Beruf zusammengefasst sind, als da wären: persönliche Daten, Interessen, Stärken, Berufsziele, Praktika
und anderweitige Praxiserfahrungen und Bescheinigungen. Hier finden die Jugendlichen Hilfen, um die gesammelten
Unterlagen und Bescheinigungen zu sortieren und zu bewerten.
5. Im Teil 4 „Hilfen zur Lebensplanung“ gibt es Hinweise zum Umgang mit persönlichen Unterlagen und zu Themen wie:
eigenes Zimmer/eigene Wohnung, das Auskommen mit dem Einkommen, Versicherungen und Ämter.
6. Das achtseitige Aufgabenheft enthält einen Fahrplan über einzelne Schritte zur Berufswahlentscheidung
mit Datumsangaben und Erledigungsvermerken. Das Aufgabenheft ist eine wichtige Orientierungshilfe für die Jugendlichen.
Der Berufswahlpass besteht aus einem Ordner mit Einstecktasche auf dem Rücken, fünf farbigen Registerblättern,
56 farbigen Inhaltsseiten und dem achtseitigen Aufgabenheft.