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Akrobatik

"Aasee-Akrobatics"

Foto   Bewegungskünstler in der Schule. Eine Utopie? Etwas für Spinner? Nein, keineswegs! Zirkus. Akrobatik fasziniert viele Zuschauer - aber selber machen? Das ist doch nur was für Artisten, Akrobaten und Künstler, die im Zirkus aufwachsen. Aber Kunststücke müssen nicht immer hochleistungssportlich betrachtet werden - dann können sie auch Schüler begeistern.
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Mittwoch nachmittags üben Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 und 6 in der AG Akrobatik unter Leitung von Werner Huckriede. Es sind alles Schüleri/rinnen, die keine turnerische Grundausbildung haben, die aber vielleicht gerade deswegen Spass daran haben, Kreativität und Improvisation zu entfalten, Kunststücke auszuprobieren und Bewegungen zu gestalten und sich dann auch an fortgeschrittenere Kunststücke heranwagen, weil sie gelernt haben, sich aufeinander einzustellen, sich aufeinander zu verlassen und auch die notwendige gegenseitige Hilfestellung nicht zu vernachlässigen.

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Die Schüler machen bei Partner- und Gruppenübungen, Menschenpyramiden wichtige Sozialerfahrungen und viele positive Gemeinschaftserlebnisse. Kooperation, Fairness, Rücksichtnahme und z. T. blindes Vertrauen werden allmählich entwickelt. Mit wachsendem Vertrauen wächst dann auch das Handlungspotential der Akteure. Die Risikobereitschaft wird gesteigert und Angst vor neuen Bewegungen abgebaut. Ausdauer ist gefragt, und Geduld. Dann stellt sich bald auch der Erfolg ein und die Schüler sind elbst erstaunt, welche verborgenen Talente in ihnen schlummern.

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